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Das schlägt dem Zacken die Krone aus:

GRÜNSPAN! Nr. 24,
Seite 1

Februar 1998

UNABHÄNGIG+ÜBERPARTEILICH+UNLOGISCH       Jahrgang 4/Nr. 24

„Das blonde Laber-Flottschi ohne Steuerungsknopf gegen übermäßigen Redefluss..."
DER SPIEGEL über Thomas Gottschalk

Thema des Monats:
Neues vom Telekommunikationsmarkt
Neben den vielen sich bereits auf dem Markt tummelnden Anbietern verspricht sich jetzt auch der Suppengigant „ERASCO" ein großes Stück vom Kommunikationskuchen. Mit preiswerten Büchsentelefonen aus Linsensupperestbeständen plant das Unternehmen den deutschen Markt zu überschwemmen. „Jetzt müssen wir den Schrott nicht mehr einschmelzen, sondern verkaufen ihn als ,High-Tech' an die verwirrten Bürger draußen im Land," so Dieter Nudeltopf, ein von uns zu einem Teller Hühnerbrühe eingeladener Unternehmenssprecher. Bis Ende März wolle man zunächst das gesamte Bundesgebiet mit „Hochgeschwindigkeits-Baumwollkabel" vernetzen und sich später auf das europäische Ausland konzentrieren. Internet-Übertragungen werden mit der neuen Technologie vorerst nicht möglich sein, aber man werde eine unschlagbar günstige Tarifstruktur präsentieren. „Ortsgespräche kosten bei uns nur die Hälfte des aktuell gültigen Telekom-Preises. So billig ist sonst keiner," wirbt Nudeltopf. Probleme sieht man momentan noch bei Auslandsgesprächen. „Wenn man über unser Netz ins Ausland telefonieren will, wird man in der Anfangsphase noch ein leichtes Rauschen hinnehmen müssen. Das liegt an den Vermittlungstellen. Da wir im Ausland noch keine Leitungen verlegen konnten, müssen wir die Wollstricke in den Auslandsvermittlungstellen an Glasfaserleitungen festknoten. Das hat leichte Störungen zur Folge. Aber im Inland müsste alles klappen," freut sich Nudeltopf. Wir freuen uns mit und begrüßen den neuen Mitstreiter auf dem Markt.
Hmmm, lecker!
Kuchen, von dem sich „ERASCO" ein großes Stück verspricht

zum Nachdenken:
WORTLEISTE
ramsnasige Muffel,
Kettensägentrollo,
rumpeldipumpel,
Kloßbrühwürfel,
Nieselprim,
Tran-Tüte,
Influenzmaschine,
Sülzschleuder,
Klabautermann,
Butzemann,
Butzefrau,
Kiesbrei,
Pflaumenbus,
Musballspiel,
Klosschleuder,
Kloschleuder,
Schleuderbrei,
Breiselbeere,
autobahnbrechend,
„Miss Geburt",
„Miss Geschick",
Fleeceband,
„Miss Erfolg"

Kurznachrichten

Elvis ist nicht tot
Der King of Rock'n'Roll wurde kürzlich in einem britischen Pub gesehen, wo er sich mit Lady Di ein Schnitzel teilte.
* * * * *
Kernschmelze in Berlin
Beim jährlichen Bratapfelturnier in Berlin schmolzen auch diesmal wieder zahlreiche Apfelkerne dahin. Verletzt wurde niemand.
* * * * *
Russland im Aufwind
Starke bis orkanartige Böen aus südlichen Richtungen erschüttern das ehemalige Zarenreich in der nächsten Woche.
* * * * *
Endlich Parkplätze für Männer
10 Jahre nachdem man in Deutschland die ersten öffentlichen Parkhäuser mit Parkebenen nur für Frauen eingeführt hat, sollen jetzt endlich auch Männer einen speziellen Platz für ihr Auto bekommen. Dies bestätigte der Männerbeauftragte des Bonner Verkehrsministeriums, Matthias Wissmann, auf Anfrage. Weiterhin erfuhren wir, dass auch gesonderte Stellplätze für Schwule, Beamte, schwule Beamte sowie Langzeitarbeitslose mit Pitbullzüchtungsberechtigung geplant seien.


GRÜNSPAN! Nr. 24,
Seite 2

Ein bisschen KORF muss sein!
KORF GmbH, Unterschleimheiß

25-jähriges Betriebsjubiläum feierte die Sekretärin unserer GRÜNSPAN!-Büros in Berlin, Helga Bellköter. Alle waren sie in ihr Wohnschließfach gekommen, um ihr bei Kaffee und Kuchen zu gratulieren, selbst Aufsichtsratsvorsitzender Knut Wohlgemut und Personalchef Rüdiger Schlonz ließen es sich nicht nehmen, ihr alles Gute für die nächsten 150 Jahre zu wünschen. Und Ihre Arbeit ist es auch Wert, gewürdigt zu werden: niemand kocht so gut Kaffee, niemand schrubbt so gut die Latrinen, niemand locht so gut unsere Akten und niemand hinterzieht so gut Steuern wie Sie, Frau Bellköter: Herzlichen Glückwunsch, wir beneiden unsere Berliner Außenstelle um Sie!
25-jähriges Betriebsjubiläum v.l.n.r.:

Redaktionsmaskottchen Silke, Aufsichtsratsvorsitzender Knut Wohlgemut, Helga Bellköter, Personalchef Rüdiger Schlonz, ein unbekannter Versicherungsvertreter;

im Hintergrund: Marko Jancke (GRÜNSPAN! - Büro Niedersachsen), Wolfram Kons (RTL - Frühstücksfernsehen) und ein Zeuge Jehovas;

unter dem Tisch: Unser Hans

MISCHMASCH mit Gefühl
Liebe: Lieber eine kleine Arbeitslosenrate, als eine große arbeitslose Ratte. Blödester Anmach - Spruch des Monats: „Geh'n wir zu mir oder fahren wir?" Gegenstand des Monats: aufblasbare Liegestütze Blöd: Humbug (Teil eines Schiffes, Gegenteil: Muhheck) Guter Rat: 1998 ist DAS Wahljahr! Unser Tip: Auch wenn Sie noch ein Tastentelefon besitzen, können Sie ohne Probleme an der Wahl teilnehmen. Mettwurst: am besten gleich kiloweise kaufen, das sichert Arbeitsplätze im Fleischerhandwerk
WAS IST DAS?

(Die rechte Hand von Unserem Hans, nachdem er den horrenden Eintritt an der Disko-Kasse geblecht hat.)

Neues vom Arsch der Welt:
Folge 4: Botterbloom
Kommt ein Mann zum Psychiater. Sagt der Psychiater: „Tach, Herr Botterbloom, na, was macht Ihre Frau?" Sagt der Mann: „Geht Sie'n Scheißdreck an, Sie faulende Pissnelke!" Sagt der Psychiater: „Aha, ich sehe, immer noch das gleiche Problem. Nehmen Sie doch Platz, Herr Botterbloom." Sagt der Mann: „Wie und wo ich mich hinsetze, geht Sie 'n Scheissdreck an, Sie faulende Pissnelke!" Sagt der Psychiater: „Herr Botterbloom, meinen Sie nicht, dass die Nummer schon ein bisschen sehr alt ist? Wie lange bringen Sie die schon? 5, 6 Wochen? Wollen Sie nicht mal meinen Rat befolgen und mich Ihres Problems annehmen lassen?" Sagt der Mann: „Wer hier was annimmt, geht Sie'n Scheißdreck an, Sie faulende Pissnelke." Sagt der Psychiater: „Herr Botterbloom!" Sagt der Mann: „Sie faulende Pissnelke!" Sagt der Psychiater: „Schauen Sie mal her, ich habe hier ein Buch, das wird Sie sicherlich interessieren." Der Psychiater holt ein Buch aus einer Schublade seines Schreibtischs und reicht es dem Mann. Der Mann nimmt das Buch und beginnt zu lesen. Nach 5 Minuten beginnt der Mann zu grinsen, als ob er etwas entdeckt hätte, wonach er gesucht hat. Er gibt dem Psychiater das Buch zurück und sagt: „Vielen Dank, Sie parasitärer Bazillus!" Sagt der Psychiater: „Gern geschehen, Herr Botterbloom. Und denken Sie daran: Wenn Sie mal nicht mehr weiter wissen, kommen Sie einfach vorbei. Alles klar?" Sagt der Mann: „Alles klar, Sie parasitärer Bazillus, tschüss!"
Gestern auf der Kanzleramtstoilette...
(Der Kanzler geht einem dringenden Geschäft nach und merkt gerade, dass ihm noch ein paar wichtige Papiere fehlen. Neben ihm sitzt Kanzleramtsminister Bohl.)
Kohl Du, Friedrich, gib' mir mal deine Rolle rüber!
Bohl Die brauch' ich aber selber gerade.
Kohl Mach mich jetzt nicht wütend und roll das Ding 'rüber!
Bohl Habe auch soeben das letzte Stück verbraucht.
Kohl Du verschwenderischer Nichtsnutz! Bist du wenigstens fertig?
Bohl Nein.
Kohl Nein? Nein?? In einer halben Stunde beginnt die Debatte, was machen wir denn jetzt? Sag mal, hast du nicht eigentlich den SPIEGEL noch drüben?
Bohl Ja, und?
Kohl Los, her damit, du Verräter!
Bohl Nur wenn du mir dafür deine FAZ gibst.
Kohl Na wenn's sein muss. (tauschen ihre Lektüre aus) Du, Friedrich?
Bohl Ja?
Kohl Das bleibt aber unter uns. Nicht, dass diese Idioten von BILD oder gar von GRÜNSPAN! Wind davon bekommen, klar?
Bohl Geht klar!
[Anmerk. d. Red.: Wie gut, dass das Abhörgesetz jetzt durch ist. Der „Lauschangriff" hat begonnen!]

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