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       Nr. 28
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WELTKLASSE FÜR DEUTSCHLAND:

GRÜNSPAN! Nr. 29,
Seite 1

September 1998

UNABHÄNGIG+ÜBERPARTEILICH+UNLOGISCH       Jahrgang 4/Nr. 29

Thema des Monats:

WAHL 1998

Bonn-Bannmeile (Eurospan)Endlich ist es soweit, 4 lange Jahre mussten die Deutschen warten, bis nun endlich die 29. Ausgabe von GRÜNSPAN! auf ihrem Tisch lag. Außerdem ist am kommenden Sonntag Bundestagswahl. Auch was Schönes. Alle, die wo über 18 sind, dürfen sich da aussuchen, von wem sie sich in der zukünftigen Legislaturperiode (lateinisch für „4 Jahre") das Geld aus der Tasche ziehen lassen wollen. „Hurra, wir finanzieren die Diäten der Bonzen!" Aber das ist ja nicht alles. Es geht schließlich um die aktive Durchführung der Demokratie. Und um Ihnen, den demokratischsten Lesern der Welt, die Wahl ein wenig zu erleichtern, stellen GRÜNSPAN!, das unparteiische Parteiorgan, jetzt noch einmal die wichtigsten Parteien in Kurzform vor:
Da ist zum einen die CDU, deren Oberhäuptling, Helmut Kohl, seit 16 Jahren das Amt des Bundeskanzlers sitzt, äh stellt. Das hat er mit Erfolg gemacht, denn schließlich hat er eigenhändig die Mauer eingerissen, Europa vereinigt und Bill Clinton das „You" angeboten.
Die SPD hingegen steht für den Wechsel. Einmal im Monat neue Unterhosen - das muss schon mal sein. Ihr Spitzenkandidat heißt Gerhard Schröder. Er würde gerne Bundeskanzler werden und Helmut Kohl ablösen. Von seinem Stuhl. Hierzu wurde für den 28.9. bereits ein Kran bestellt.
DIE GRÜNEN haben zwar keinen Kanzlerkandidaten, wollen aber auch mitregieren. Am liebsten mit der SPD. Um überhaupt eine akzeptable Prozentzahl für den Einzug in den Bundestag zu schaffen, plant Joschka Fischer eine große Aktion. Er will am Tag vor der Wahl sämtliche Atomkraftwerke sprengen und Deutschland flächendeckend mit Sonnenkollektoren ausstatten. Die 5%-Hürde dürfte damit auf jeden Fall zu schaffen sein.
Sowohl PDS als auch FDP kommen vielleicht in den Bundestag, vielleicht aber auch nicht. Aber wer weiß das schon. Vielleicht will es auch niemand wissen. Oder doch? Egal. Und wie sieht's mit den Rechten aus? Nun, alle haben Rechte. Wir haben ja Demokratie. Aber braun sollten in Bonn höchstens die Vollkornbrote in der Bundestagskantine sein. Sonst heißt es am Ende noch, die Deutschen würden nichts aus ihren Fehlern lernen.

GRÜNSPAN! präsentiert die allererste
Hochrechnung
für die kommende Bundestagswahl:

In einer repräsentativen Umfrage fragten wir 120% der in Deutschland und Bayern lebenden Bundesbürger gehörig nach ihrer Meinung. „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?"
 
21%: „Weiß nicht."
17,5%: „Eine Partei."
11,4%: „Können Sie mich nicht was leichteres fragen, wie z.B. ,Wie wird das Wetter in den kommenden 3 Jahren?'"
1,3%: „Da muss ich erst meine Mami fragen."
0,01%: „Uff! Erich Honecker? Der ist doch Politiker, oder?"
Helmut Kohl: „Noch ist alles offen. Auch mein Hosenlatz. Entschuldigung."
alle anderen: noch unentschlossen

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In eigener Sache:

Die für Dezember 1998 geplante GRÜNSPAN! - Betriebsreise nach New York muss leider entfallen. Bürgermeister Rudolph Giuliani hat alle Strip-Lokale schließen lassen. Was sollen wir dann dort?
Die Red.

KORF in FrankreichEin/e aufmerksame/r Leser/in schickte uns dieses Foto, welches das Schaufenster einer französischen Apotheke zeigt, die KORF-Produkte im Sortiment hat. Wie alle guten Apotheken, Supermärkte, Baumärkte, Versandhäuser und Großhandelsunternehmen. Da für den französischen Markt selbstverständlich die französische Vertretung von KORF zuständig ist, heißt es dort KORFF, mit dem zweiten F für Frankreich. Lassen Sie sich also dadurch nicht verwirren. Als Dank für unsere/n aufmerksame/n Leser/in spendiert die Firma KORF ein 20-gängiges Schlemmermenü auf der TITANIC. Schiffshebung und Tanzkapelle sind allerdings nicht mit im Preis inbegriffen.


GRÜNSPAN! Nr. 29,
Seite 2

Öfter malKORF!
KORF GmbH, Unterschleimheiß

Tragödien der Geschichte
„Nur ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer für die Menschheit."
Gestaltung: Stephan Jäger

Keine Anzeige:
FLEISCH MUSS
WIEDER BILLIGER
WERDEN. JETZT.

Wählen Sie herzhaft. Ihre DSU.
Deutsche Schnitzel-Union

MISCHMASCH mit Gefühl
Blödester Anmach - Spruch des Monats: „Na, wie wär`s denn mit mir?" Nutzlosester Gegenstand des Monats: transparentes Tipp-Ex Der gute Rat: Essen Sie niemals mit vollem Mund. Das ist unhöflich und außerdem kompliziert. Stilblüte I: Lehrerin im Biologieunterricht: „Wasser dient auch als Quellungsmittel." - Schüler: „Deshalb heißt es auch Quellwasser." Stilblüte II: Lehrerin im Sozialkundeunterricht: „Wozu gibt es Wahlen?" - Schüler: „Um den Bürgern das Gefühl zu geben, mitbestimmen zu können."
zum Andenken:
WORTLEISTE

Mittelheer,
Mehrschweinchen,
Stierkrampf,
Nordsehhilfe,
Gresslybären,
Bar-Bier & Mark-Ken,
Mais-Breaker,
Stone-Wurscht,
Eigelb-Sucht,
Haigelb,
Parkplatzhosen,
Plattläuse,
Wattmeer,
Sardinenstange,
Fischzellenkur,
Tränensackgesicht,
Milben-Hur,
Omnibussi,
Hailander,
Zahnschwärzen,
Zwangsmacke

Was ist das?
Unser Hans Zeichnung:
Marika Wendler
(Unser Hans, wie er seinen Stimmzettel in die falsche Urne steckt.)

Die unheimlichen (Ab-)Fälle des FBI
Hauptfiguren:
Agent Fuchs Müllder,
Agent Danna Schrully

EIS
Ich hatte mir einen „Flutschfinger" gekauft und wollte mit meiner lüsternen Zunge gerade zum Lecken ansetzen als mich plötzlich das Grauen packte: Vom unmittelbar neben mir positionierten Zeitungsstand grinste mir Guildo Horn mit einer scheußlichen neuen Hochsteckfrisur entgegen. Entsetzt schob ich den „Flutschfinger" in den dazu einladenden Ausschnitt einer vorbeistolzierenden Mega-Blondine und bestellte mir einen starken Kaffee. Der Tag ging ja schon mal gut los. Um mich ein wenig abzulenken, machte ich einen kurzen Abstecher auf den städtischen Friedhof, wo ich eine weibliche Person auf frischer Tat ertappte, die offenbar gerade im Begriff war, ein Grab zu schänden. Nachdem sie mir schluchzend erklärt hatte, dass sie nur ein paar neue Stiefmütterchen pflanzen wollte, und dass es sich lediglich um eine Gartenkralle und nicht, wie ich vermutet hatte, um die knöchernen Überreste einer menschlichen Hand handelte, musste ich sie allerdings wieder laufen lassen. Und wie sie lief. Schwupp di wupp, weg war sie. Vielleicht hätte ich auch meine Dienstpistole nicht so fest an ihre Schläfe drücken sollen. Irgendwie war ich an diesem Tag leicht gereizt. Dieses Horn-Foto ging mir nicht aus dem Kopf. Und außerdem hatte Schrully mein Handy noch nicht erbeben lassen. Ich wartete gespannt darauf, was die Untersuchung der Flüssigkeitsproben ergeben würde, die wir in der vorherigen Woche aus der Antarktis mitgebracht hatten. Bereits vor Ort hatte ich festgestellt, dass es sich dem Geruch nach um eine außerirdische Substanz handeln müsse. Aber Schrully war, wie immer, skeptisch. Also veranlasste ich umgehend eine detaillierte und umfassende Untersuchung. Aber auch nach der Untersuchung war Schrully noch skeptisch. Deshalb schlug ich jetzt vor, die Flüssigkeit untersuchen zu lassen. Zehn Minuten später vibrierte mein Handy. Es war Schrully. Sie erzählte mir, dass ich recht hatte, dass sie jetzt wüsste, welche Partei sie bei der nächsten Wahl wählen werde. Und sie sagte, dass man nicht herausfinden konnte, um welche Art Substanz es sich bei der Flüssigkeit handelte. Im Labor hätten alle davon gekostet, aber keiner wüsste den Geschmack einzuordnen. Vermutlich war es ja doch etwas Extraterrestrisches. Aber Schrully teilte mir mit, dass das jetzt schwer herauszufinden sei, da nun nichts mehr von der Flüssigkeit übrig wäre. Ich dankte ihr und klappte mein Handy zusammen, was ich wenig später bereute als ich mir einfiel, dass ich doch gar kein zusammenklappbares Handy besaß. Blöder Tag! Ich stieg in mein Auto und fuhr los. Ein paar Straßen weiter bemerkte ich, dass mich jemand verfolgte. Als ich aufs Gas treten wollte, erwischte ich versehentlich die Bremse, sodass mein Verfolger hinten 'reindonnerte. Nachdem wir den Versicherungskram geklärt hatten, fragte ich ihn, wieso er mich verfolgt hatte. Er sagte, er wolle die Flüssigkeitsprobe. Ich lachte ihn aus und sagte in etwa „Ätschebätsche, die is' alle!" Daraufhin schlug er mich bewusst bewusstlos. Ich erwachte in einem lichtdurchfluteten Krankenzimmer. Links neben mir lag eine Person, die ich schon mal irgendwo gesehen hatte. Ja, es war Schrully. Als sie merkte, dass ich wach war, stand sie auf und ging in ihr eigenes Bett, das rechts neben meinem stand. Ich fragte: „Was haben Sie in meinem Bett gemacht?" Sie antwortete: „Ich wurde auch zusammengeschlagen." „Ja, schön, aber was haben Sie in meinem Bett gemacht?", wollte ich wissen. „Ihren Puls gefühlt," sagte sie. „Mit Ihrer Zunge?", fragte ich skeptisch. Vielleicht war es doch kein so schlechter Tag.

FORTSETZUNG FOLGT!
IKTE AX - INDEX

Im nächsten Monat ist es endlich soweit, denn dann bringen wir den
Exklusiv-Bericht von der TOUR DE GRÜNSPAN!

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