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kürzer & noch leichter zu merken: http://gruenspan.home.pages.de/ *** E -Mail: gruenspan@geocities.com
Ein Fall für die Kräuterpolizei:

GRÜNSPAN! Nr. 22,
Seite 1

November 1997

UNABHÄNGIG+ÜBERPARTEILICH+UNLOGISCH       Jahrgang 3/Nr. 22

„Saalfeld, sonst nicht gerade für Extreme bekannt, heute mit -8° "
Jörg Kachelmann, ARD-Morgenmagazin, 29.10.1997, 7:33 Uhr

Thema des Monats:
Viel Wirbel gab es um den Formel-1-Zirkus: Erst der Schumi-Crash, dann der Skandal um geheime Absprachen, und den neuesten Skandal entnehmen Sie bitte der aktuellen BILD-Zeitung. Doch wir lassen uns von solchen Meldungen nicht beeindrucken, für uns steht unbeirrbar fest:

HURRA: VILLENEUVE IST DER BESTE FORMEL 1-PILOT DER WELT
Schumi: „Ich verklag euch!"

Jerez (LPG) Er hat es allen gezeigt: Jaques Villeneuve, der Punk der Formel 1-Szene, schoss sich durch ein riskantes Überholmanöver auf der rechten Seite an die Spitze der Formel 1-Charts, reservierte sich so einen Ehrenplatz im Herzen eines jeden Motorsportfreundes und erklärte Kerpen zum Notstandsgebiet. Michael Schumacher, von dem jetzt öffentlich nur noch hinter vorgehaltener Hand und mit zugehaltenem Mund gesprochen wird, führte an jenem Sonntag nur noch schluchzend die Lochkarte durch die Stechuhr des mobilen Ferrari-Rollkommandos und verließ aber sowas von Trübsal blasend die Rennstrecke. „Näkstes Jahr wir mache alles besser," beteuert Ferrari-Chef Maurizio Testarossa gegenüber GRÜNSPAN!. „Die Aussenspiegel werde maken geputzt, damit Sicht besser nach hinten und überhaupt wir werde maken ganz tolles neue Auto mit tolle neue Aufkleber!", karikiert Testarossa die neue Saison. Michael Schumacher, Bruder von Formel 1-Idol Ralf Schumacher, zeigte seine innere Wut ganz deutlich, als er ein von uns aus der Ferne zugerufenes „Hallo, Schumi!" mit einem geradezu eklatant unhöflichen „Ich verklag euch!" erwiderte. Der lange Urlaub wird ihm jetzt sicherlich gut tun.


:-) InternET
Unsere neue Internet-Adresse http://gruenspan.home.pages.de/ haben wir uns nicht aus langer Weile besorgt, sondern weil die so kurz und darum schön zu merken ist. Deshalb: Bitte schön merken (und Bookmarks aktualisieren)! Da aber viele Wege nach Rom - und zu GRÜNSPAN! führen, kommt man über die alte Adresse selbstverständlich auch noch zum Ziel. AUF DEM NEUESTEN STAND ist endlich das vielgelobte Archiv in GRÜNSPAN! - online. Sogar diese Ausgabe, die Sie gerade lesen, ist dort schon einzusehen.


Elchkuh bei A-Klasse-Test umgekippt

Peinlich, peinlich, was einer alten Elchkuh da beim traditionellen Fitnesstraining im schwedischen Uppsala passiert ist. Offenbar bog sie zu schnell um die als Hindernisse aufgestellten Mercedes-Kleinwagen, rutschte weg und landete im Straßengraben. Glücklicherweise ist ihr nichts passiert. Der Elchtrainer hierzu: „Wir machen dieses Training schon seit Jahren, damit die Elche herannahenden Autos besser ausweichen können. Weil immer mehr Elche die Gefahren einer Straßenüberquerung erkennen, melden sich auch immer mehr bei uns an. Bisher ist uns noch keiner umgekippt. Wir hatten aber auch noch nie so viele Teilnehmer. Nicht jeder Elch ist so fit wie er sein sollte, aber dafür sind wir ja da."


aus dem GRÜNSPAN!-Weisheiten-Archiv:

„Die Frage, ob man auf einer Butterfahrt Kaffee trinken darf, ist in etwa so irrelevant wie die, ob man auf einer Kaffeefahrt Butter essen darf."

MISCHMASCH mit Gefühl
Liebe: Lieber reißenden Absatz finden als einen gerissenen Absatz finden. Lieber ein Korn im Glas als ein Korn im Auge. Blödester Anmach - Spruch des Monats: „Soll ich dir mal mein Haushaltsloch zeigen?" Wussten Sie schon, dass ein Mercedes auch in eine Kurve fahren kann, OHNE umzukippen? Wussten Sie schon immer so wenig? Frage: „Was wissen Sie eigentlich?" Antwort: „Ich weiß nicht." Achtung, jetzt wird's intellektuell: Horoskop: Die Sterne stehen schlecht. Grund: Fußweh. Mehr: Das Meerwasser ist an einigen Stellen besonders tief. Grund: Weit unten.


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GRÜNSPAN! Nr. 22,
Seite 2

KORF ist einzigartig!
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Das aktuelle Interview
Heute: Theodor Sturm,
Deutscher Wetterdienst
GRÜNSPAN!: Tag, Herr Sturm, schön, dass Sie da sind!
Theodor Sturm: Danke für Ihre Einladung, nicht häufg hat man die Ehre, für ein solch angesehenes Wissenschaftsmagazin wie das Ihrige interviewt zu werden.
GRÜNSPAN!: Ich mach's kurz: Kommt der Winter?
T.S.: Ich würde schon sagen, dass er kommt; und zwar genau am 21.12. .
GRÜNSPAN!: Wird es sehr kalt?
T.S.: Theoretisch könnte es bis zu -273 Grad kalt werden. Das hatten wir aber seit einigen Milliarden Jahren nicht mehr. Ich glaube, wir werden einen ganz normalen Winter kriegen; und eines kann ich Ihnen versichern: auch Weihnachten wird dieses Jahr wieder stattfinden.
GRÜNSPAN!: Was raten Sie allen, die die Ernte noch nicht eingefahren haben?
T.S.: Alle, die dies versäumt haben, können sich ja bei ALDI mit reichlich Kartoffeln, Erdäpfeln, Runkeln und Furunkeln bevorraten.
GRÜNSPAN!: Da bin ich ja beruhigt. Vielen Dank für das Gespräch.

zum Nachdenken:
WORTLEISTE
Kniekelle,
Kastenkultur,
Baumschüler,
Schlonz,
Kühlbank,
Notgulli,
Luftbeschmutzung,
Tief-Lieger,
Apfel-Strudel,
Schwarzwälder Kirsch-Horde,
Fischrudel,
Atomklo,
Müllschrank,
Umspann-Zwerg,
Knödelmarkt,
Brustbart,
Barhöcker,
Kernobst

WAS IST DAS?

(Unser Hans von oben, ein Telefonbuch auf dem Kopf balancierend)

NEUES V OM ARSCH DER WELT
Folge 3: Herr Mayer und der Yoghurt
Ich sitze auf einem Feld. Wohl Weizen, ich kenne mich da nicht so aus. Hauptsache Getreide. Ein Blick auf meine hintergrundbeleuchtete Uhr verrät mir: Es ist 4 Uhr 30. Ich sage: „Na?" Warten. Ruhe. Ich schaue zum Himmel. Es ist dunkel. Mir ist kalt. Ich warte. Warten auf das UFO. Die Zeit verstreicht nur langsam. Ich schaue wieder zum Himmel. Plötzlich ein helles, gleißendes Licht. Die Sonne geht auf! Ich senke mein Haupt und denke an Weihnachten. Noch lange hin. Zwei Monate. Völlige Stille. Ich höre ein Geräusch, sehe erneut auf. Ein Schwein fliegt vorüber. Gen Süden, zum Überwintern. In der Ferne höre ich es grunzen. Ich grunze mit und denke mir nichts dabei. Ich habe durst. Ich rücke meinen Schemel zurecht und beginne zu melken. Über mir die Kuh. Sie muht. Ich tue ihr damit einen Gefallen. Ich zapfe mir ein Glas Milch. Die Kuh lässte einen fahren. Ich fahre mit. Wir einigen uns auf einen Standortwechsel und rücken etwa zehn Meter nach links. Am Himmel immer noch Ruhe. Wo das UFO nur bleibt? Ein Förster kommt vorbei. Er sagt: „Guten Tag, Fernandez, mein Name. Wie heißen Sie?" Ich sage: „Horst Mayer. Tach auch!" Er fragt: „Was machen Sie hier?" Ich antworte: „Das geht Sie 'n feuchten Kehrricht an!" Er sagt: „Ja dann, adios Senior." Er geht. Ich bin mir sicher: Das war ein Mexikaner. Der Hut kam mir gleich irgendwie spanisch vor. Ein mexikanischer Förster? Ich muss lachen. Plötzlich Lärm. Ein Licht. Das Ufo landet genau vor mir. Ich packe mein Griebenschmalzbrot ein und betrete das Raumschiff. Die Kuh muss leider draußenbleiben. Ein Außerirdischer bittet mich zu sich an einen Tisch. Ich setze mich. Er schenkt mir reinen Wein ein. Echten „Müller-Thurgau". Wo er den wohl her hat? Er sagt: „Ich bin ein Yoghurt. Wie heißen Sie?" Ich verstehe ihn gut. Wahrscheinlich hat er Deutsch gelernt. Ich stelle mich vor: „Tach auch! Ich bin Horst Mayer." „Tja, Herr, Mayer,", sagt der Yoghurt, „Sie sind ausgewählt worden." Ich bin baff. „Was bin ich?", frage ich ungläubig. „Sie sind Horst Mayer. Aber das haben Sie doch selbst gesagt? Na wie auch immer. Sie sind dazu bestimmt worden, die dieswöchige Ziehung der Lottozahlen unseres Volkes durchzuführen. Millionen Yoghurts warten mit ihren Tipp-Zetteln darauf, dass Sie die Glückszahlen ziehen," verkündet der Außerirdische euphorisch. „Ja dann mal los", stimme ich voller Tatendrang zu. Ein anderer, dickerer Außerirdischer schiebt ein Ziehungsgerät herein. Ich denke mir: „Boah, ey!" Der Dicke sagt: „Guten Tag, ich bin ein Quark. Ähnlich wie ein Joghurt, nur ein bisschen fetter." Ich tapse zum Ziehungsgerät und ermittle 7 Zahlen. Der Yoghurt sagt: „Verdammt, Sie ziehen ja einen Mist! Sie sind nicht zu gebrauchen." Er drückt auf einen Knopf und ich falle aus dem Raumschiff. Glücklicherweise lande ich weich - in einem Morast. Ich rapple mich auf und höre in der Ferne Glockengeläut. Meiner Kuh geht es anscheinend gut. Ich habe Hunger, mein Magen dreht sich im Kreis. Ich singe dazu. Ich trete aus Versehen auf einen Maulwurfskuchen. Ich entschuldige mich. Unterwegs lese ich noch die Kuh auf mit der ich mich dann auf den Weg nach Hause mache. Es ist neun Uhr elf. Meine Frau wartet bereits mit dem Nudelholz auf mich. Sie bäckt gerade Kuchen. Ich liebe meine Frau. Ich erzähle ihr, was ich erlebt habe. Sie schenkt mir eine Ohrfeige. Ich mag exotische Früchte. Am Abend schauen wir uns die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen an. Meine Frau zerreißt den Tipp-Schein und flucht: „Wieder nichts gewonnen!" Ich schmunzle und denke mir: „Na also, die können das ja auch nicht besser."


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