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       Nr. 9Nr. 11

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HEUTE MIT 2 GRÄISIE SEITEN!
GRÜNSPAN! Nr. 10,
Seite 1

April 1996

UNABHÄNGIG+ÜBERPARTEILICH+UNLOGISCH       Jahrgang 2/Nr. 10

„Ich bin ein Berliner." - John F. Kennedy
„Ich war eine Dose." - Renault Twingo


Thema des Monats:
Ernie+Bert GRÜNSPAN!
hat gesiegt:
SIE SIND WIEDER DA!
Die Fantastischen Zwei, die dicksten Freunde seit Siegfried und Roy, die größten Stars in der Geschichte des Vorschulfernsehens, Ernie und Bert, sind wieder da! Sie wurden anonym beim Radiosender Antenne Thüringen („Sie werden geweckt - bei lebendigem Leib!") abgegeben; Und zwar bereits 18 Stunden vor der offiziellen Auslieferung von GRÜNSPAN! Nr. 9, in welcher wir die Entführer energisch zu bekehren versuchten. Offenbar sickerte unsere Mahnung durch undichte Kanäle und kam so den Entführern, den brutalen welchen (haben sie doch tatsächlich an Ernies Kopf herumgebogen), zu Ohren. Und da Widerstand gegen GRÜNSPAN! ja bekanntlich zwecklos ist, gaben die Entführer auf und die beiden Bewohner der Sesamstraße ab, und zwar beim befreundeten Privatradio in Weimar, was dazu diente, der Nation auf schnellstem Wege die frohe Botschaft zu übermitteln. Für prompte Nachrichtenübermittlung danken wir Antenne Thüringen, für schnelle Einsicht den Entführern. Es lebe König Grobi!
Intern
GRÜNSPAN!
Jubiläumsausgabe

10 mal kritische Berichterstattung
Vor 10 Heften erschien das Kritische Blatt zum ersten Mal. Reich darf sich der schätzen, der eine solche Ausgabe sein eigen nennen kann. Schade nur, daß zwar alle lesen, (fast) keiner aber den Mut hat, mal einen Leserbrief zu schreiben. Dabei ist statistisch erwiesen, daß fast 94,73% aller Schüler dieser Schule schreiben, bzw. werfen (in den Briefkasten in der Cafeteria nämlich) können. Deshalb sieht sich GRÜNSPAN! leider gezwungen, seine Leserschaft demnächst massiv zu provozieren und zu beleidigen. Doch nun zur schlechten Nachricht. Diese Jubiläumsausgabe von GRÜNSPAN! hat 2, jawohl, zwei, Seiten. Weil wir es diesmal leider nicht geschafft haben, unsere, wie wir finden, überaus wichtigen Mitteilungen auf nur eine Seite zu packen. Auch ist es uns so möglich, eine noch bessere Gestaltung zu verwirklichen. Gerne würden wir diesen Service, GRÜNSPAN! zweiseitig fahren zu lassen, regelmäßig bieten, doch leider setzte uns bisher die noch nicht ausreichende Technik einen Schlagbaum. Wir sind aber guten Mutes und voller Hoffnung. Denn bald wird es soweit sein. Dann wird die Propaganda-Seite Nr. 1 dieses Gymnasiums zum Propanganda-BLATT. Bis dahin verbleibt mit freundlichen Grüßen: Die Red.
Die interessante Sachaufgabe
Eine Quadratische Schachtel mit 5 cm Kantenlänge ist 6 cm hoch. Sie beinhaltet exakt 500 Nägel mit einer Länge von 1,5 cm Länge und einem Durchmesser von 1,5 mm Durchmesser. Die Frage lautet: Wie groß war Adam Riese wirklich?
LESERBRIEFE
Im folgenden wollen wir dem Wunsch eines anonymen Lesers nachkommen, für dessen Zuschrift wir uns übrigens recht herzlich bedanken möchten. Man schickte uns dies:
keine Anzeige
Calgonit hilft bei Verkalkung
- im Gehirn des Menschen
Dazu können wir nur noch sagen: Seit wir das wissen, klappt´s auch mip´m Nachbarn! Gehen auch Ihnen hin und wieder solche Sprüche durch den Huthalter? Haben Sie eine Frage an Dr. Bröselmeier? Wollen Sie wissen, wer die Fußball-Europameisterschaft gewinnt? Wollen Sie einmal live im Studio dabei sein? Wollen Sie, daß ich Sie verklage? Wollen Sie noch einen Nachschlag? Wollen Sie Kühe? Dann schreiben Sie unbedingt an GRÜNSPAN! (LOOK IN-Briefkasten in der Cafeteria; Zuschriften bitte an GRÜNSPAN! adressieren)


GRÜNSPAN! Nr. 10,
Seite 2

WAS IST DAS?

(Unser Hans von oben, überbacken mit einer Jumbo-Scheibe Chesterkäse.)

Und heute, introducing und proudly presented by GRÜNSPAN!, dem Blatt fürs oberflächlich-Übersinnliche, eine neue Serie, brought to you by unserem neuen Autor und Dreierhop-Champ Marko Jancke, inspiriert by the Kreationen of Chris Carter. Es folgt nun die erste Episode von...
IKTE AX
Die unheimlichen (Ab-)Fälle deGeoSlab703 MdCn BT, s FBI

Text: Marko Jancke
Gestaltung: Mario Müller

Hauptfiguren: Agent Fuchs Müllder, Agent Danna Schrully, Topsy, der Hund

Mein Name ist Fuchs Müllder. Ich bin jetzt 90 Jahre alt und Sie haben mich beim FBI gefeuert. Als Begründung wurde mir Altersschwäche vorgelegt. Deshalb habe ich mir vorgenommen, alle Fälle der Ax-Ikten zu veröffentlichen. In meiner 1. Geschichte treffe ich durch ein übermenschliches Phänomen auf eine überphänomenale Menschlichkeit. Aber lesen Sie selbst.

BEGEGNUNG

WASHINGTON, CD
Ich ging die 5. Straße entlang, las in der 13. Ausgabe von „Angriff der Killertomaten". Auf der anderen Straßenseite erschossen sich 4, 5, 6 Kinder, ein Bankräuber erschoß alle seine Geiseln und die Polizisten erschossen unschuldige Passanten. Kurz: ein Tag wie jeder andere. Ich wußte schon seit heute früh, daß ich etwas aufregendes erleben würde, denn ich tat heute lauter ungewöhnliche Dinge: Ich aß im Sitzen, ich rief meine Mutter an, ich fütterte meine Fische und ich räumte einer greisen Dame im Rollstuhl die Mülltonnen aus dem Weg. Außerdem bemerkte ich soeben, daß ich nichts unter meinem langen, grauen Mantel trage. Ich stand an der Ampel, und da bemerkte ich es. Es war eine Erscheinung in roter Farbe. Doch jetzt das Verblüffende: Sie befand sich auf der Ampel, direkt über dem Männchen, das Hampelmann macht. Es war schrecklich. Jetzt kam mir das Wissen aus meinen Hochschulstudium auf der Polizeiwache zugute. Ich konzentrierte mich und erkannte eine Art von Aneinanderreihung von Buchstaben. Ja, es war ein Wort. -W A I T- (lat.: weit). Ich dachte sofort an ein Zeichen der Killertomaten, drehte mich um und sah sie, die Killertomate. Ich erkannte sie an ihrer roten Haarfarbe, doch es stellte sich etwas anderes heraus. Ich zog mein Handy und drohte ihr damit, auf den Knopf zu drücken. Ich versicherte ihr, sie Ausschnitte aus der „Wernesgrüner Musikantenschenke" hören zu lassen. Das wirkte sofort. Sie gab mir ihr Geld. Nachdem ich es dankend annahm, entwickelte sich ein Gespräch. Ich zeigte ihr die Leere meines Kopfes und mein Killertomaten-Comic. Da sagte sie: „Ach, Sie sind vom FBI und arbeiten für die Ax-Ikten. Ich bin Agent Schrully, aber sie können mich bei meinem Mädchennamen Harry nennen." - „Angenehm, Müllder, aber sagen Sie Stefan zu mir. Ist das Ihr Pferd?" - „Ja, das ist mein Hund. Er heißt Top Secret, aber seit ich ihn Topsy nenne, bellt er wieder. Ich bin übrigens Ärztin und beim FBI hauptsächlich für..." In diesem Moment biß mich der Hund und ich schrie: „Au Topsy!" - „Ja genau, für Autopsien zuständig." Schrully war seit diesem Tag meine berufliche Partnerin. Die Ampel wurde sichergestellt, und ich wurde wegen Exhibitionismus verhaftet. Schauen Sie doch nächstes Mal wieder rein, wenn es heißt: IKTE AX - die unheimlichen (Ab-)Fälle des FBI.
Ikte Ax

IKTE AX - INDEX


Zum ersten Mal erreichte ein Brief aus unserem schönen Gymnasium den vielbeschäftigten Dr. S. Bröselmeier. Auf Grund der Brisanz dieses komplexen Falles änderten wir Namen und Herkunftsort. Wir bitten, dies zu respektieren.

Bröselmeier hilft!

Wir leiten Ihre Hilfegesuche weiter an Dr. Sigurd Bröselmeier

„Lieber Herr Doktor Bröselmeier, ich habe ein sehr, sehr, SEHR, SEHR großes Problem. Ich habe Folge 137 der „Sendung mit der Maus" verpaßt. Darum meine Frage an Sie: Warum sind im Käse Löcher und im Käsekuchen nicht??
(N. Ervensäge, Oberamergau)"

-Eine sehr schwierige Frage, auf die auch der WDR und Stefan Raab keine Antwort wußten. Aber es ist keine Schande, das nicht zu wissen, da die Folge 137 der „Sendung mit der Maus" bereits 1974 ausgestrahlt wurde. Käsekuchen hat keine Löcher, weil der Käse, aus dem der Käsekuchen hergestellt wird, matschig ist und keine Löcher hat. Aber auch Käsekuchen kann Löcher kriegen, denn Karies ist bei Backwaren, auf Grund des hohen Zuckeranteils, ein ernstzunehmendes Problem.
DIE BUH - RUFE DES MONATS:
-an Tier- und Menschenquäler ANTON „HÜHNERBARON" POHLMANN und Konsorten, weil diese „Menschen" es nicht nur fertig bringen, soviele Hühner wie möglich in engste Ställe zu zwingen, sie mit Nikotin besprühen zu lassen und deren Eier als von glücklichen Hühnern gelegte zu Billigstpreisen auf den Markt zu bringen, sondern auch das Ansehen der deutschen Industriellen in den USA (insbesondere Ohio) zu gefährden. Alles schön nach dem Motto „wenn ich schon in Deutschland nicht mehr arbeiten (also gegen das Gesetz verstoßen) lassen darf, dann geh´ ich eben zu den Amis, wo ich meinen Hühnermist in den Bach kippen und meine Abgase in die Nachbarstadt blasen kann, ohne mit gesetzlichen Schwierigkeiten rechnen zu müssen." (WIR halten es übrigens für überaus unfair, einem FRONTAL-Reporter, welcher zufälligerweise für einen Bericht über Pohlmann-Hühnerfarmen in Amerika verantwortlich war, Schrauben aus der Lenksäule seines Autos zu drehen. Der Unfall zog einen Krankenhausaufenthalt nach sich, hätte aber tödlich enden können. FALLS der Anschlag von Pohlmann-Mitarbeiter durchgeführt worden ist, schlagen wir denen vor, sich doch einmal vor der Kamera zu äußern und nicht immer nur die Hand davor zu halten. FEIGE, DAS!)
-und last but not least an SAT.1: Fußball gegen Wetten Daß..? ??? Wer sich so´n Schmarrn ausdenkt, gehört auf die Psycho-Bühne von Bärbel Schäfer! Stellt sich die Frage: Ist das Ziehen solcher Register im Überlebenskampf eines deutschen Privatsenders erlaubt? SCHLIMM, DAS!

Die Meinung der KORF GmbH zum aktuellen Fäkalsprache-Trend:
KORF ist BESSER als Scheiße!
KORF GmbH, Unterschleimheiß

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